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Freitag, 11. Januar 2013

Glaubenssache

Glaube - Hoffnung und Halt oder ein Auslaufmodell? Womit geben Menschen heute Ihrem Leben Sinn und Erfüllung? Elf internationale, in Berlin lebende Fotografen gehen diesen Fragen in ihren Reportagen nach und begleiteten Menschen vielfältiger Glaubenskulturen. Die täglichen Gebete gen Mekka, Ramadan, die Rufe des Muezzin - diese islamischen Rituale und Feiertage sind bekannt. Carlotta Schneller begleitet einen muslimischen Bestatter und zeigt in ihrer einfühlsamen Reportage einen Aspekt der Glaubenskultur des Islams, der hierzulande oft im Verborgenen stattfindet. Athen ist für Hunderttausende Migranten ein Zufluchtsort - trotz der wirtschaftlichen Misere. Die religiösen Gemeinden von Muslimen, Sikhs und Katholiken werden zur seelischen Heimat. Sie geben Hoffnung für die Zukunft, Unterstützung im Alltag und die Möglichkeit, sich mit Leuten aus dem eigenen Land auszutauschen. Christos Stefanou zeigt sie in seiner Reportage. Die Jesus Freaks finden sich regelmäßig im Keller einer ehemaligen Brauerei in Berlin-Neukölln ein. Sie sitzen auf alten Sofas oder lehnen an der selbstgemauerten Bar. Der Gottesdienst beginnt mit Musik. Kinder rennen durch den Raum. Auch bei der anschließenden Predigt geht es locker zu. Hier darf man sein, wie man will. Es geht vor allen Dingen um Jesus. Hans-Jörg Aleff porträtiert die Jesus Freaks in seiner Reportage. In den 80er Jahren war Michael Marek Mitglied einer Kreuzberger Rockergang. Gewalt und Drogenexzesse haben ihn an den Abgrund geführt. Seine Hinwendung zu Gott und die Faszination für das Rittertum waren seine Rettung. Frank Seeger zeigt sein zweites Leben - das Portrait eines Menschen, der auf skurrile Weise seinen christlichen Glauben praktiziert. Berlin, die Hauptstadt des Techno, hat sich für eine internationale Szene in ein Pilgerziel verwandelt. Tag und Nacht elektronische Musik für alle. Carles Gonzaléz zeigt die Trance und Ekstase, die Liturgie und die Rituale in den Clubs von Berlin. Unter Leitung der Fotojournalistin Ann-Christine Jansson werden die Ausstellung und der ca. 100-seitige Katalog als Abschlussarbeit ihrer Fotoreportageklasse am Photocentrum am Wassertor an der vhs Friedrichshain-Kreuzberg realisiert. 12. JANUAR - 15. FEBRUAR 2013, DI - DO, 14.00 - 19.00 UHR, FR - SA , 14.00 - 20.00 UHR ALTE FEUERWACHE, PROJEKTRAUM, MARCHLEWSKISTR. 6, 10243 BERLIN 030 - 293 47 94 26 WWW.GLAUBENSSACHE-AUSSTELLUNG.DE

Dienstag, 8. Januar 2013

Samurai im Getränkemarkt

Mit einem Samurai-Schwert überfielen gestern Nachmittag zwei bisher unbekannte Männer einen Getränkemarkt in Kreuzberg. Gegen 17 Uhr 50 betraten die Täter das Geschäft in der Gitschiner Straße, bedrohten die 44- und 29-jährigen Angestellten und forderten Geld. Nachdem ihrer Forderung nachgekommen worden war, flüchteten die Kriminellen zu Fuß. Die Raubopfer blieben unverletzt.

Samstag, 15. Dezember 2012

Besetzung der ehemaligen Gerhard-Hauptmann Schule

Pressemitteilung Nr. 128/2012 vom 11.12.2012 Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat sich auf seiner Sitzung am 11. Dezember 2012 mit der Besetzung der ehemaligen Gerhard-Hauptmann Schule auseinandergesetzt, in der bis zum Sommer noch die Schulpraktischen Seminare angesiedelt waren. Hintergrund der Besetzung ist der winterliche Kälteeinbruch, der den Flüchtlingen des Protest-Camps auf dem Oranienplatz eine Übernachtung in den Zelten nicht mehr möglich macht. Aus Solidarität mit deren flüchtlingspolitischen Forderungen und um praktische Unterstützung zu geben, wird im Rahmen einer „Kältehilfe“ der befristete Aufenthalt der Flüchtlinge vom Oranienplatz in der ehemaligen Schule bis Ende März 2013 geduldet. Mit der Besetzung gab es auch die Forderung einer weiteren Gruppe, ein „Soziales Zentrum“ vor Ort errichten zu wollen. Das Bezirksamt hat für die seit Juni 2012 leerstehende Schule allerdings bereits ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet, auf das sich eine Vielzahl von in Kreuzberg verwurzelten Initiativen und Projekten um einen Nutzungsvertrag beworben haben. Das Bezirksamt bietet der Gruppe an und erwartet von ihr, dass sie sich an diesem Verfahren beteiligt. In einem demokratisch angelegten, öffentlichen Diskussionsprozess wird das Bezirksamt dann die Entscheidungsfindung zum zukünftigen Nutzungsmix für das Areal transparent machen. Der Nutzungsmix muss wirtschaftlich selbsttragend sein. Das Verfahren wird das Bezirksamt Anfang 2013 beginnen, der Beginn der neuen Nutzungen wird für April 2013 angestrebt. Franz Schulz Kommentar von Schupelius in der BZ: Angeblich wird es von Flüchtlingen bewohnt, die vorher auf dem Oranienplatz in Zelten lebten.Kreuzbergs Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) war während der Besetzung vor Ort.Er konnte nicht sagen, ob es sich bei den Besetzern tatsächlich um Flüchtlinge handelte.Das war merkwürdig: Warum kann ein Bürgermeister, der sich zu einer Hausbesetzung begeben hat, hinterher keine Auskunft darüber geben, wer das Haus besetzt hält? BZ

Samstag, 8. Dezember 2012

Jetzt sind sie endgültig durchgeknallt

Mitglieder der amerikanischen Umweltorganisation CFACT erinnerten die in Doha versammelten Delegierten an ihre Vorreiterrolle beim Klimaschutz und empfahlen ihnen Atemmasken, die das Kohlendioxid beim Ausatmen abfiltern. Einige Delegierte erklärten sich bereit, künftig solche Masken zu tragen. eike

Donnerstag, 8. November 2012

Familiendrama in der Oranienstraße

In Kreuzberg hat gestern Abend ein 40-Jähriger nach einem Streit zunächst seine Ehefrau erschossen und die Waffe anschließend gegen sich selbst gerichtet. Zeugen hatten gegen 22 Uhr Schüsse aus einer Wohnung in der Oranienstraße gehört und daraufhin die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die 39-Jährige tot und den 40-Jährigen lebensgefährlich verletzt vor. Der Mann verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Die drei 10, 12 und 18 Jahre alten Kinder des Paares blieben unverletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat hat die 2. Mordkommission beim Landeskriminalamt übernommen.

Dienstag, 6. November 2012

Kreuzberger Spaziergangsgruppen

Seit April dieses Jahres gibt es im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein Angebot für ältere Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen und sich gern an der frischen Luft bewegen. Da Sport bekanntermaßen gemeinsam noch mehr Spaß macht, treffen sich bewegungsfreudige Menschen regelmäßig zum gemeinsamen begleiteten Spaziergang. Die einen zügig und flott, die anderen eher gemächlich, sieht man Seniorinnen und Senioren allmontäglich am Planufer, Maybachufer, Paul-Lincke-Ufer oder am Fraenkelufer entlang laufen. „Ich bin begeistert, dass die von der bezirklichen Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit in Kooperation mit dem Zentrum für Bewegungsförderung und dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße initiierten Spaziergangsgruppen so hohen Anklang finden.“ so Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg. Am Montag vergangener Woche empfing sie die Zurückkehrenden am Ende ihres Spaziergangs und überreichte allen einen grünen Schal. Mit ihren wehenden Geschenken nunmehr weithin sichtbar werden die bewegungsbegeisterten Spaziergängerinnen und Spaziergänger zukünftig auf sich aufmerksam machen. Die Spaziergangsgruppen sind jederzeit offen für neue Interessierte, die sich anschließen möchten. Treffpunkt ist jeden Montag um 10:30 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße 21. Die Spaziergänge dauern circa eineinhalb bis zwei Stunde. (Info unter Tel.: 69 04 97-0).

Freitag, 2. November 2012

Gedenkveranstaltung

Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg und das Bezirksamt laden Sie am Vorabend des diesjährigen 9. November zum Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938 ein am Donnerstag, den 8. November 2012 um 17 Uhr in die Synagoge Fraenkelufer Fraenkelufer 10-14 10999 Berlin (U-Bahnhof Kottbusser Tor oder Schönleinstraße.) Programm: Begrüßung durch die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Frau Kristine Jaath und den Bezirksbürgermeister Herrn Franz Schulz Gedenkrede: Rabbinerin Gesa Ederberg erinnert an die weltweit erste Frau im Rabbineramt, Regina Jonas (* 3. August 1902 in Berlin; † 12. Dezember 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau), die in der Synagoge Fraenkelufer (damals Kottbusser Ufer) amtierte. Musikalische Umrahmung durch das Ensemble Shikamana des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums, Berlin-Friedrichshain. Es trägt u. a. Lieder von Arno Nadel vor (* 5. Oktober 1878 in Wilna/Litauen; † März 1943 im KZ Auschwitz ), Leiter des Chors und Kantor an der Synagoge am Kottbusser Ufer. 1943 im KZ Auschwitz ), Leiter des Chors und Kantor an der Synagoge am Kottbusser Ufer.

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