Mittwoch, 28. Juli 2010
Polizeieinsatz am Kotti
Beamte des Polizeiabschnitts 53 führten in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden einen Schwerpunkteinsatz zur Kriminalitätsbekämpfung am Kottbusser Tor in Kreuzberg durch. Zwischen 15 und 20 Uhr kontrollierten die sechs Polizisten am Platz sowie entlang der angrenzenden Straßen insgesamt 20 Personen, erteilten zwölf Platzverweise und leiteten zwei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Unter anderem ging ihnen ein 37-Jähriger ins Netz, bei dem 133 Prepaid-Karten sowie etwa 200 Euro Handelserlös beschlagnahmt wurden. Der 37-Jährige wurde nach der Überprüfung entlassen.
Montag, 26. Juli 2010
Schönes Stück Kreuzberg
Die Kunst reicht bis in die letzte Ecke des Restaurants Eckstück in der Wrangelstraße 20, Berlin-Kreuzberg.
Fast die gesamte Fassade des Hauses an der Wrangel- Ecke Pücklerstraße ist mit Graffiti von Künstlern wie Bimer, Pabo, Herr von Bias, M:M, Sam, Prost und Emess verziert. Und drinnen ist sogar die Decke des Gastraumes bemalt: Der gebürtige Pole Czarnobyl hat eine Science-Fiction-Eva und einen alten Adam daraufgesprayt. Und auf dem Weg zum Klo, vorbei am doppeldeutigen Hinweisgemälde „Dr. Eckstück“ hat jemand einen Motorroller an die Wand geschraubt.
Das neu eröffnete Eckstück ist eine Mischung aus Künstler-Restaurant mit Pizza und Burgern und kieziger Eckkneipe. Im Keller sollen bald auch Konzerte stattfinden.
Fast die gesamte Fassade des Hauses an der Wrangel- Ecke Pücklerstraße ist mit Graffiti von Künstlern wie Bimer, Pabo, Herr von Bias, M:M, Sam, Prost und Emess verziert. Und drinnen ist sogar die Decke des Gastraumes bemalt: Der gebürtige Pole Czarnobyl hat eine Science-Fiction-Eva und einen alten Adam daraufgesprayt. Und auf dem Weg zum Klo, vorbei am doppeldeutigen Hinweisgemälde „Dr. Eckstück“ hat jemand einen Motorroller an die Wand geschraubt.
Das neu eröffnete Eckstück ist eine Mischung aus Künstler-Restaurant mit Pizza und Burgern und kieziger Eckkneipe. Im Keller sollen bald auch Konzerte stattfinden.
Samstag, 24. Juli 2010
Rammfahrt
Ein betrunkener Autofahrer ist in Berlin- Neukölln frontal in einen Streifenwagen der Polizei gerast, um einer Verkehrskontrolle zu entwischen. Bei der Attacke am Freitagabend in der Hermannstraße wurden zwei Beamte verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 38-Jährige war den Beamten wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. An einer Kreuzung stellten sie sich mit ihrem Fahrzeug quer und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Daraufhin beschleunigte dieser plötzlich und fuhr ungebremst in den Streifenwagen. Er und seine drei Mitfahrer flüchteten zunächst, konnten aber wenig später von anderen Polizisten gefasst werden.
Buschkowsky im Interview
Viele palästinensische Familien in Berlin zum Beispiel hatten aber doch über Jahrzehnte nur Duldung. Da durften die Kinder gar keine Ausbildung machen.
BUSCHKOWSKY: Wir haben die Menschen 20 bis 25 Jahre an das Sozialsystem gewöhnt. Jetzt beherrschen sie das professionell. Da muss man sich doch nicht wundern. Spätestens als die Geduldeten Familien gründeten und Kinder bekamen, hätte man sich um die Zukunft und den Werdegang der Kinder Gedanken machen müssen. Ich werde Hartzer, ist heute ihre trotzige Antwort auf die Frage nach ihrem Lebensziel.
Die wollen nicht arbeiten?
BUSCHKOWSKY: Von den 100 Auszubildenden hier im Rathaus sind nur ganz wenige Jungs. Bürojob? Ich bin doch nicht schwul. Bücherlesen, Lernen alles Weiberkram. Das sind junge Männer, die haben zu Hause gelernt, dass der Mann ein Kämpfer ist, er muss tapfer und mutig sein. Mädchen sind rein, züchtig und gehorsam.
Wieso setzt sich das heute noch fort?
BUSCHKOWSKY: Für die Menschen, die vor 200 Jahren auswanderten, war die Heimat an schließend weit weg. Es blieben die Geschichten aus Opas Erinnerungen. Heute fliegen sie zwei mal im Jahr für 39 Euro zurück und laden den Traditionsakku auf. Deshalb bleiben die Erziehungsbilder lebendig.
Auch mehr und mehr deutsche Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, auch die sind nicht ausbildungsfähig.
BUSCHKOWSKY: Ja, natürlich. Aber in den Migrantenmilieus ist die Bildungsferne noch ausgeprägter.
Das ganze Interview bei ksta.de
BUSCHKOWSKY: Wir haben die Menschen 20 bis 25 Jahre an das Sozialsystem gewöhnt. Jetzt beherrschen sie das professionell. Da muss man sich doch nicht wundern. Spätestens als die Geduldeten Familien gründeten und Kinder bekamen, hätte man sich um die Zukunft und den Werdegang der Kinder Gedanken machen müssen. Ich werde Hartzer, ist heute ihre trotzige Antwort auf die Frage nach ihrem Lebensziel.
Die wollen nicht arbeiten?
BUSCHKOWSKY: Von den 100 Auszubildenden hier im Rathaus sind nur ganz wenige Jungs. Bürojob? Ich bin doch nicht schwul. Bücherlesen, Lernen alles Weiberkram. Das sind junge Männer, die haben zu Hause gelernt, dass der Mann ein Kämpfer ist, er muss tapfer und mutig sein. Mädchen sind rein, züchtig und gehorsam.
Wieso setzt sich das heute noch fort?
BUSCHKOWSKY: Für die Menschen, die vor 200 Jahren auswanderten, war die Heimat an schließend weit weg. Es blieben die Geschichten aus Opas Erinnerungen. Heute fliegen sie zwei mal im Jahr für 39 Euro zurück und laden den Traditionsakku auf. Deshalb bleiben die Erziehungsbilder lebendig.
Auch mehr und mehr deutsche Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, auch die sind nicht ausbildungsfähig.
BUSCHKOWSKY: Ja, natürlich. Aber in den Migrantenmilieus ist die Bildungsferne noch ausgeprägter.
Das ganze Interview bei ksta.de
Trinkerinsel am Kotti
Trotz der scharfen Kritik von Senat und CDU hält Friedsrichshain-Kreuzbergs Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) an seinem Plan fest, die Trinkerszene auf die Mittelinsel am Kottbusser Tor zu verlagern.
Die jetzige Situation am Kotti, so der Bürgermeister, sei für Anwohner und Gewerbetreibende unerträglich. Derzeit hielten sich die Trinker auf dem Gehweg vor einem Supermarkt und auf den Treppen zum U-Bahnhof Kottbusser Tor auf. „Teilweise kommen die Leute gar nicht mehr die Treppe hoch.“ Ein ähnlicher Versuch am Mehringplatz habe sich bewährt.
Siehe hierzu auch den Bericht im Tagesspiegel
Die jetzige Situation am Kotti, so der Bürgermeister, sei für Anwohner und Gewerbetreibende unerträglich. Derzeit hielten sich die Trinker auf dem Gehweg vor einem Supermarkt und auf den Treppen zum U-Bahnhof Kottbusser Tor auf. „Teilweise kommen die Leute gar nicht mehr die Treppe hoch.“ Ein ähnlicher Versuch am Mehringplatz habe sich bewährt.
Siehe hierzu auch den Bericht im Tagesspiegel
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Freitag, 23. Juli 2010
Kauf bei Minderjährigen
Eine Drogenübergabe von Hand zu Hand beobachteten Polizeibeamte des Abschnitts 53 gestern Abend in Kreuzberg.
Die Beamten waren gegen 18 Uhr 30 in der Gitschiner Straße unterwegs, als ihnen ein 51-Jähriger und ein polizeibekannter 13-Jähriger auffielen. Der polizeilich bereits wegen Delikten der Betäubungsmittelkriminalität registrierte Minderjährige händigte dem „Kunden“ eine Szenekugel aus und erhielt im Gegenzug dafür einen Geldschein. Als der Junge sich danach entfernte, folgten ihm die Polizisten und stellten ihn am nahe gelegenen Fraenkelufer.
Der 13-Jährige, der als vermisst zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde zum Abschnitt mitgenommen. In der Kleidung des Kindes fanden die Beamten insgesamt 600 Euro mutmaßlichen Handelserlös. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Kindernotdienst in der Gitschiner Straße übergeben, der den Jungen gegen 22 Uhr erneut als vermisst meldete.
Was ist mit dem Käufer passiert? Kann man Junkies, die von Kindern kaufen, nicht härter bestrafen als diejenigen, die ihren Stoff von Erwachsenen beziehen?
Im Übrigen denke ich: Legalisiert das Zeug, mit welchen Auflagen (Altersgrenze, kontrollierter Verkauf etc.)auch immer und der ganze Sumpf ist trocken.
Die Beamten waren gegen 18 Uhr 30 in der Gitschiner Straße unterwegs, als ihnen ein 51-Jähriger und ein polizeibekannter 13-Jähriger auffielen. Der polizeilich bereits wegen Delikten der Betäubungsmittelkriminalität registrierte Minderjährige händigte dem „Kunden“ eine Szenekugel aus und erhielt im Gegenzug dafür einen Geldschein. Als der Junge sich danach entfernte, folgten ihm die Polizisten und stellten ihn am nahe gelegenen Fraenkelufer.
Der 13-Jährige, der als vermisst zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde zum Abschnitt mitgenommen. In der Kleidung des Kindes fanden die Beamten insgesamt 600 Euro mutmaßlichen Handelserlös. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Kindernotdienst in der Gitschiner Straße übergeben, der den Jungen gegen 22 Uhr erneut als vermisst meldete.
Was ist mit dem Käufer passiert? Kann man Junkies, die von Kindern kaufen, nicht härter bestrafen als diejenigen, die ihren Stoff von Erwachsenen beziehen?
Im Übrigen denke ich: Legalisiert das Zeug, mit welchen Auflagen (Altersgrenze, kontrollierter Verkauf etc.)auch immer und der ganze Sumpf ist trocken.
Mittwoch, 21. Juli 2010
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