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Mittwoch, 29. September 2010

Ohne Drogen, mit Messer

Zwei Männer haben in der Nacht zu Dienstag einen Fahrgast in der U-Bahn nach Drogen gefragt. Als dieser verneinte, ging einer der Beiden mit einem Messer auf ihn los.

Die Tatverdächtigen im Alter von 23 und 25 Jahren sollen einen Fahrgast der Linie U 7 zunächst nach Drogen gefragt haben, teilte die Polizei mit. Als der 40-Jährige verneinte und den Waggon wechseln wollte, entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf der ältere Tatverdächtige mit einem Messer auf das Opfer losging.

Das Opfer erlitt nach Angaben der Polizei eine Schnittverletzung an der rechten Hand. An der Station Rathaus Neukölln wurden die beiden festgenommen.

Dienstag, 28. September 2010

Passt genau!

In ihrem Gesetzentwurf schlüsselt die Bundesregierung alle Ausgaben für Hartz IV-Bezieher genauestens auf. So ist zum Beispiel für einmal Essengehen (im Monat) ein Betrag von 7,16 € vorgesehen. Super! Das reicht fast auf den Cent genau für ein echtes Kreuzberger Acht-Gänge-Menue: Currywurst, Pommes rot/weiß und einen Sechserpack Bier aus dem Supermarkt. Currywurst: 1,70 €, Pommes rot/weiß 1,60 € und den Sechspack vom Supermarkt für 3,88 € (incl. Flaschenpfand)= 7,18 €. Zu sich nehmen muss man das Ganze natürlich auf einer Parkbank, daür entfällt aber das Trinkgeld.
Zwar gehört Alkohol nicht zum Existentminimum, aber wie aus Regierungskreisen verlautet, soll das Biertrinken den Hartzern auch nicht verboten werden.

Das hat die Regierung aber mal wirklich gut hingekriegt.

Sonntag, 26. September 2010

Raub am Kottbusser Damm

Mit Pistolen bedrohten zwei Unbekannte gestern Abend die Filialleiterin und zwei Angestellte eines Kreuzberger Kaufhauses und erbeuteten die Tageseinnahmen. Die drei wollten gegen 20 Uhr 15 das Geschäft am Kottbusser Damm verlassen, als sie von den Räubern bedroht wurden. Verletzt wurde niemand.

Samstag, 25. September 2010

Endlich:

Bisher galt der Neubau von Miethäusern aufgrund der günstigen Mieten in der Stadt als nicht rentabel. Doch steigende Mieten machen Bauprojekte dieser Art wieder attraktiv. In der ganzen Stadt sind neue Projekte in Planung.
In diesem Jahr sollen Eigenheime und Wohnhäuser im Wert von fast einer Milliarde Euro entwickelt werden, prognostizieren die Experten. „Das hohe Niveau wird auch auf Jahre hinaus bestehen bleiben“, sagte Andreas Schulten von Bullwien-Gesa. Wohnungen machen inzwischen mehr als die Hälfte des Volumens aller Berliner Projektentwicklungen aus.
tagesspiegel

Na dann mal ran.

Donnerstag, 23. September 2010

Laserpointer-Attacke

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist ein U-Bahnfahrer mit einem Laserpointer geblendet worden. Der 45-Jährige Fahrer war am Donnerstagvormittag mit einem Zug der Linie U8 in Richtung Hermannstraße unterwegs. Als er in die Station Heinrich-Heine-Straße einfuhr, wurde er im Gesicht vom Strahl eines Laserpointers getroffen.

Der Fahrer fuhr zunächst weiter, bemerkte jedoch, dass er die Farben der Signalanlagen nur noch schwer erkennen konnte. So hielt er auch "grünen" Signalen. Im Bahnhof Alexanderplatz beendete er seinen Dienst und begab sich in ärztliche Behandlung.

Kürzungen bei der Sozialarbeit

„Rettet die Soziale Stadt“ – der Ruf erging am Dienstagabend von einer Podiumsdiskussion in Schöneberg. Geladen hatte der Arbeitskreis Berliner Quartiersmanagementbeauftragter, kurz AKQ. Zu Beginn der Veranstaltung stellten sich soziale Initiativen wie die Stadtteilmütter Neukölln vor. Sie seien „maßgebliche Brückenbauer“ für Migranten, sagte Alix Rehlinger, die die Arbeit der Stadtteilmütter mitkoordiniert.

Das Problem ist: Den Initiativen droht das Geld auszugehen, weil der Bund die Fördertöpfe verkleinert. Auf die Hälfte – von 610 auf 305 Millionen Euro – soll die Städtebauförderung im Jahr 2011 gekürzt werden. Das ist Kabinettsbeschluss, der Bundestag wird darüber noch entscheiden – eine Zustimmung ist sehr wahrscheinlich.

tagesspiegel

Hauptsache, das Schloss wird gebaut.

Dienstag, 21. September 2010

Einladung zur Bürgerbeteiligung

Der Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, Knut Mildner-Spindler lädt zum Bürgerforum!

Bürgerinnen und Bürger der Bezirksregionen V (Karl- Marx- Allee Nord) und VI (Frankfurter Allee Nord) sind herzlich dazu aufgefordert, ihre Wünsche, Ideen und Beiträge für ein innovatives Freizeit- und Begegnungsangebot der Zukunft in ihrem Kiez mitzuteilen.

Geplant ist ein interkulturelles und generationenübergreifendes Angebot für die Nachbarschaft und den Kiez. Der Fokus liegt auf interkultureller Begegnung zwischen den Generationen, z.B. im Rahmen von Kooperationen mit Kitas und Grundschulen sowie die Nutzung der vorhandenen Ressourcen in den Gebieten.

Während die Koordination des Angebots durch das Seniorenamt des Bezirks Friedrichshain- Kreuzberg erfolgen wird, liegt der Schwerpunkt beim Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner. Unter dem Motto: Aktiv im Alter!

Ein Austausch hierüber wird am Donnerstag, den 23. September, 16.30 Uhr im Oberstufenzentrum Straßmannstraße 14-16, 10249 Berlin stattfinden.

Der Bezirksstadtrat informiert über das neue Konzept zum Thema Begegnungsstätten und ist interessiert an den Vorstellungen der bisherigen und potentiellen Besucherinnen und Besucher solcher Einrichtungen.

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