Sonntag, 31. Juli 2011
Vom Autoverkäufer ausgeraubt
Das Kaufinteresse an einem angebotenen „Nissan“ nutzten drei Kriminelle gestern Abend in Kreuzberg, um sich in Besitz der avisierten Kaufsumme zu bringen. Über eine Internetplattform war zunächst die Kontaktaufnahme erfolgt. Nachdem die späteren Opfer im Alter von 20 und 23 Jahren zunächst eine Probefahrt gemacht hatten, gaben die drei Täter gegen 19 Uhr 45 in der Lobeckstraße vor, die Kaufsumme prüfen zu wollen und erhielten von den Interessenten das Geld. Plötzlich sprühte einer der Täter dem 23-jährigen, noch im Fahrzeug Sitzenden, Pfefferspray ins Gesicht, zog ihn aus dem Auto und ergriff mit seinen Komplizen die Flucht in unbekannte Richtung. Der Geschädigte wurde mit Augenreizungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 20-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes.
Mitmachsong des Berliner Kinderhilfswerks
Der Projektchor des Berliner Kinderhilfswerk e.V. hat unter Leitung von Ruben de Loy und Mitwirkung von Conny Fröhlich einen Mitmachsong produziert. Einfach mal reinhören.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Zeugen für Überfall im U-Bahnhof Gneisenaustraße gesucht
Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern aus einer Überwachungskamera erhofft sich die Polizei Berlin Hinweise zur Aufklärung eines Raubüberfalls am 31. Mai 2011 in Kreuzberg.
Die beiden Täter hatten gegen 5 Uhr 30 mit ihrem späteren Opfer die U-Bahn der Linie 7 am U-Bahnhof Gneisenaustraße verlassen und waren der 56-jährigen Frau gefolgt. Noch im Bereich des U-Bahnhofs entriss der Täter mit weißem Sweatshirt der Frau ihre Handtasche. Mit der Beute ergriffen er und sein Komplize die Flucht. Die 56-Jährige erlitt bei dem Raub Verletzungen an der Hand.
berlin.de
Die beiden Täter hatten gegen 5 Uhr 30 mit ihrem späteren Opfer die U-Bahn der Linie 7 am U-Bahnhof Gneisenaustraße verlassen und waren der 56-jährigen Frau gefolgt. Noch im Bereich des U-Bahnhofs entriss der Täter mit weißem Sweatshirt der Frau ihre Handtasche. Mit der Beute ergriffen er und sein Komplize die Flucht. Die 56-Jährige erlitt bei dem Raub Verletzungen an der Hand.
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Dienstag, 26. Juli 2011
Türkische Idealisten in Kreuzberg
Doch in Kreuzberg kennt jeder jeden, vor allem, wenn es sich um politisch aktive Personen handelt. Und noch immer stellt sich mir die Frage, warum keine einzige linke Partei und kein einziges Bürgerrechtsbündnis eine Demonstration abhält, wenn die “Grauen Wölfe” einen Verein in Kreuzberg gründen, zumal sie doch so engagiert gegen die Gründung von rechtspopulistischen Parteien in ihrem Bezirk vorgehen. Denn Kreuzberg ist neben Wedding eine Hochburg der türkischen Idealisten (türkisch: “Ülkücüler”).
Die linken Parteien sind nicht gewillt, diesen Nationalisten die Stirn zu bieten, obwohl diese in der Vergangenheit Anschläge auf Buchläden, kurdische Einrichtungen und Homosexuelle verübten. Das einzig Gute an den “Grauen Wölfen” ist, dass sie sich zu erkennen geben. Schwieriger ist es bei Plattformen, die sich in einem Gewand verstecken und sich nach außen hin weltoffen geben.
Die linken Parteien sind nicht gewillt, diesen Nationalisten die Stirn zu bieten, obwohl diese in der Vergangenheit Anschläge auf Buchläden, kurdische Einrichtungen und Homosexuelle verübten. Das einzig Gute an den “Grauen Wölfen” ist, dass sie sich zu erkennen geben. Schwieriger ist es bei Plattformen, die sich in einem Gewand verstecken und sich nach außen hin weltoffen geben.
Namensschilder für Polizisten und ein schräger Vergleich
Die Berliner Polizei will von diesem Montag an ihre Beamten obligatorisch mit Namens- oder Nummernschild ausstatten. „Wir beginnen mit der Ausgabe der durch die Kennzeichnungsverpflichtung zu tragenden Schilder an die Dienststellen“, sagte Polizeisprecher Frank Millert. Insgesamt arbeiten mehr als 20 000 Mitarbeiter bei der Behörde, davon tragen 13 000 eine Uniform. Sie müssen die metallenen Ansteckschilder künftig an Hemd oder Jacke heften.
Tagesspiegel
Hierzu folgende Meldung:
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zieht im Streit um Namensschilder für Polizisten wegen eines dabei angebrachten fragwürdigen Geschichtsvergleiches immer heftigere Kritik auf sich.
Haseloff hatte in einem Rundfunk-Interview die Namensschilder mit der Begründung abgelehnt: "Auch aus der deutschen Geschichte halte ich eine Kennzeichnungspflicht für Menschen schlicht und einfach für unerträglich und unakzeptabel."
"Natürlich hat er die Nazi-Zeit gemeint", sagte dazu der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag). Haseloff habe wohl gemerkt, "dass er Blödsinn erzählt hat und versucht jetzt, die Kurve zu kriegen". Kramer sagte, er teile durchaus die Bedenken von Polizisten, dass Namen an Uniformen auch zu Repressalien führen könnten. Daher halte er die Berliner Lösung für einen guten Kompromiss: "Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass es nicht nur ordentliche und nette Polizisten gibt, sondern eben auch solche, die sich rüpelhaft verhalten. Da muss man die Möglichkeit haben, ein solches Verhalten zur Anzeige zu bringen." Diese Kennzeichnung aber mit dem Judenstern zu vergleichen, sei "völlig an den Haaren herbei gezogen". Denn bei den Nazis sei es tatsächlich darum gegangen, Angehörige einer Minderheit kenntlich zu machen und sie Verfolgungsmaßnahmen auszusetzen.
Tagesspiegel
Hierzu folgende Meldung:
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zieht im Streit um Namensschilder für Polizisten wegen eines dabei angebrachten fragwürdigen Geschichtsvergleiches immer heftigere Kritik auf sich.
Haseloff hatte in einem Rundfunk-Interview die Namensschilder mit der Begründung abgelehnt: "Auch aus der deutschen Geschichte halte ich eine Kennzeichnungspflicht für Menschen schlicht und einfach für unerträglich und unakzeptabel."
"Natürlich hat er die Nazi-Zeit gemeint", sagte dazu der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag). Haseloff habe wohl gemerkt, "dass er Blödsinn erzählt hat und versucht jetzt, die Kurve zu kriegen". Kramer sagte, er teile durchaus die Bedenken von Polizisten, dass Namen an Uniformen auch zu Repressalien führen könnten. Daher halte er die Berliner Lösung für einen guten Kompromiss: "Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass es nicht nur ordentliche und nette Polizisten gibt, sondern eben auch solche, die sich rüpelhaft verhalten. Da muss man die Möglichkeit haben, ein solches Verhalten zur Anzeige zu bringen." Diese Kennzeichnung aber mit dem Judenstern zu vergleichen, sei "völlig an den Haaren herbei gezogen". Denn bei den Nazis sei es tatsächlich darum gegangen, Angehörige einer Minderheit kenntlich zu machen und sie Verfolgungsmaßnahmen auszusetzen.
Montag, 25. Juli 2011
Geburtshilfe im Urbankrankenhaus
Immer wieder hat es Debatten um das Urbankrankenhaus (in Kreuzberg) und seine Geburtshilfe gegeben. Mehr als einmal war die Abteilung von der Schließung bedroht. Die Hebammen haben demonstriert und die Solidarität im Kiez genossen. Denn die türkischen Frauen schlossen sich ihnen an, sie wollten ihr Krankenhaus behalten und dort auch weiter ihre Kinder kriegen. "Das hat uns gut getan", sagt Ilona Reuß. 15 Hebammen arbeiten im Urban in drei Schichten. Zwei sind immer nachts da, so wie auch zwei Ärzte.
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klinikbewertungen
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Sonntag, 24. Juli 2011
Bezirk Kreuzberg lässt Bäume untersuchen
Der Bezirk lässt den Baumbestand in der Kreuzberger Möckernstraße untersuchen. Am Freitag war dort ein Baum durch starke Windböen umgeknickt und auf ein vorbeifahrendes Taxi gestürzt.
Hans Panhoff (Grüne), Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, kündigte die Sofortmaßnahme am Sonnabend an. Nach ersten Erkenntnissen war der Baum morsch. Die etwa 45 000 Bäume des Bezirks sollen, wie auch woanders in der Stadt, mindestens ein Mal im Jahr kontrolliert werden.
Tagesspiegel
Wind fällt Baum
Hans Panhoff (Grüne), Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, kündigte die Sofortmaßnahme am Sonnabend an. Nach ersten Erkenntnissen war der Baum morsch. Die etwa 45 000 Bäume des Bezirks sollen, wie auch woanders in der Stadt, mindestens ein Mal im Jahr kontrolliert werden.
Tagesspiegel
Wind fällt Baum
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