Samstag, 15. Dezember 2012
Besetzung der ehemaligen Gerhard-Hauptmann Schule
Pressemitteilung Nr. 128/2012 vom 11.12.2012
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat sich auf seiner Sitzung am 11. Dezember 2012 mit der Besetzung der ehemaligen Gerhard-Hauptmann Schule auseinandergesetzt, in der bis zum Sommer noch die Schulpraktischen Seminare angesiedelt waren.
Hintergrund der Besetzung ist der winterliche Kälteeinbruch, der den Flüchtlingen des Protest-Camps auf dem Oranienplatz eine Übernachtung in den Zelten nicht mehr möglich macht. Aus Solidarität mit deren flüchtlingspolitischen Forderungen und um praktische Unterstützung zu geben, wird im Rahmen einer „Kältehilfe“ der befristete Aufenthalt der Flüchtlinge vom Oranienplatz in der ehemaligen Schule bis Ende März 2013 geduldet.
Mit der Besetzung gab es auch die Forderung einer weiteren Gruppe, ein „Soziales Zentrum“ vor Ort errichten zu wollen. Das Bezirksamt hat für die seit Juni 2012 leerstehende Schule allerdings bereits ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet, auf das sich eine Vielzahl von in Kreuzberg verwurzelten Initiativen und Projekten um einen Nutzungsvertrag beworben haben.
Das Bezirksamt bietet der Gruppe an und erwartet von ihr, dass sie sich an diesem Verfahren beteiligt. In einem demokratisch angelegten, öffentlichen Diskussionsprozess wird das Bezirksamt dann die Entscheidungsfindung zum zukünftigen Nutzungsmix für das Areal transparent machen. Der Nutzungsmix muss wirtschaftlich selbsttragend sein.
Das Verfahren wird das Bezirksamt Anfang 2013 beginnen, der Beginn der neuen Nutzungen wird für April 2013 angestrebt.
Franz Schulz
Kommentar von Schupelius in der BZ:
Angeblich wird es von Flüchtlingen bewohnt, die vorher auf dem Oranienplatz in Zelten lebten.Kreuzbergs Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) war während der Besetzung vor Ort.Er konnte nicht sagen, ob es sich bei den Besetzern tatsächlich um Flüchtlinge handelte.Das war merkwürdig: Warum kann ein Bürgermeister, der sich zu einer Hausbesetzung begeben hat, hinterher keine Auskunft darüber geben, wer das Haus besetzt hält?
BZ
Samstag, 8. Dezember 2012
Jetzt sind sie endgültig durchgeknallt
Mitglieder der amerikanischen Umweltorganisation CFACT erinnerten die in Doha versammelten Delegierten an ihre Vorreiterrolle beim Klimaschutz und empfahlen ihnen Atemmasken, die das Kohlendioxid beim Ausatmen abfiltern. Einige Delegierte erklärten sich bereit, künftig solche Masken zu tragen.
eike
Donnerstag, 8. November 2012
Familiendrama in der Oranienstraße
In Kreuzberg hat gestern Abend ein 40-Jähriger nach einem Streit zunächst seine Ehefrau erschossen und die Waffe anschließend gegen sich selbst gerichtet.
Zeugen hatten gegen 22 Uhr Schüsse aus einer Wohnung in der Oranienstraße gehört und daraufhin die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die 39-Jährige tot und den 40-Jährigen lebensgefährlich verletzt vor.
Der Mann verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Die drei 10, 12 und 18 Jahre alten Kinder des Paares blieben unverletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat hat die 2. Mordkommission beim Landeskriminalamt übernommen.
Dienstag, 6. November 2012
Kreuzberger Spaziergangsgruppen
Seit April dieses Jahres gibt es im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein Angebot für ältere Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen und sich gern an der frischen Luft bewegen. Da Sport bekanntermaßen gemeinsam noch mehr Spaß macht, treffen sich bewegungsfreudige Menschen regelmäßig zum gemeinsamen begleiteten Spaziergang.
Die einen zügig und flott, die anderen eher gemächlich, sieht man Seniorinnen und Senioren allmontäglich am Planufer, Maybachufer, Paul-Lincke-Ufer oder am Fraenkelufer entlang laufen.
„Ich bin begeistert, dass die von der bezirklichen Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit in Kooperation mit dem Zentrum für Bewegungsförderung und dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße initiierten Spaziergangsgruppen so hohen Anklang finden.“ so Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.
Am Montag vergangener Woche empfing sie die Zurückkehrenden am Ende ihres Spaziergangs und überreichte allen einen grünen Schal.
Mit ihren wehenden Geschenken nunmehr weithin sichtbar werden die bewegungsbegeisterten Spaziergängerinnen und Spaziergänger zukünftig auf sich aufmerksam machen.
Die Spaziergangsgruppen sind jederzeit offen für neue Interessierte, die sich anschließen möchten. Treffpunkt ist jeden Montag um 10:30 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße 21. Die Spaziergänge dauern circa eineinhalb bis zwei Stunde. (Info unter Tel.: 69 04 97-0).
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Freitag, 2. November 2012
Gedenkveranstaltung
Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg und das Bezirksamt laden Sie am Vorabend des diesjährigen 9. November zum Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938 ein am Donnerstag, den 8. November 2012 um 17 Uhr in die Synagoge Fraenkelufer
Fraenkelufer 10-14 10999 Berlin (U-Bahnhof Kottbusser Tor oder Schönleinstraße.)
Programm:
Begrüßung durch die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Frau Kristine Jaath und den Bezirksbürgermeister Herrn Franz Schulz
Gedenkrede: Rabbinerin Gesa Ederberg erinnert an die weltweit erste Frau im Rabbineramt, Regina Jonas (* 3. August 1902 in Berlin; † 12. Dezember 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau), die in der Synagoge Fraenkelufer (damals Kottbusser Ufer) amtierte.
Musikalische Umrahmung durch das Ensemble Shikamana des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums, Berlin-Friedrichshain. Es trägt u. a. Lieder von Arno Nadel vor (* 5. Oktober 1878 in Wilna/Litauen; † März 1943 im KZ Auschwitz ), Leiter des Chors und Kantor an der Synagoge am Kottbusser Ufer.
1943 im KZ Auschwitz ), Leiter des Chors und Kantor an der Synagoge am Kottbusser Ufer.
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Dienstag, 30. Oktober 2012
Tankstelle überfallen
Gegen 3 Uhr 10 überfielen zwei unbekannte Täter eine Tankstelle in der Oranienstraße und verletzten den Angestellten. Nach Betreten des Verkaufsraumes sprühten sie Reizgas in das Gesicht des 50-Jährigen und schlugen ihm mehrmals gegen den Kopf.
Die Räuber entwendeten Zigaretten und bedrohten einen ankommenden Taxifahrer mit Pfefferspray. Anschließend flüchteten sie mit einem weiteren Täter in einem wartenden Pkw in Richtung Ritterstraße.
Der Taxifahrer konnte das räuberische Trio noch bis zum Kottbusser Platz verfolgen, wo er sie aber dann aus den Augen verlor. Der Angestellte der Tankstelle erlitt eine Prellung im Gesicht, die ambulant behandelt wurde.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Brandstiftung im Wassertor
Ein 46-Jähriger wurde gestern Abend festgenommen und dem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt, nachdem er in seiner Kreuzberger Wohnung Feuer gelegt hatte. Gegen 20 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr in die Wassertorstraße aus, als dort eine Wohnung in der zweiten Etage in Flammen stand. Vor dem Wohnhaus bemerkten die Beamten den Mieter, der kurz darauf festgenommen wurde.
Während des Brandes erlitt eine 69-jährige Hausbewohnerin eine Rauchgasvergiftung und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die Hintergründe der Brandstiftung sind derzeit noch unklar.
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