Die Alkoholfahrt des Wahlkampfmanagers lenkt die Aufmerksamkeit auf den befürchteten Moralismus der Grünen. Der droht Renate Künast im Berliner Wahlkampf zur Falle zu werden.
Denn überall wird nur über ihre angeblich extremen Vorgaben geredet – jetzt, weil einer der ihren diesen Vorgaben nicht gerecht wurde, und sonst, weil die Grünen den Ruch der strengen Vorschriftenmacher nicht loswerden. Dabei will Künast die Stadt eigentlich angenehmer und wieder stark machen. Doch hartnäckig hält sich der Eindruck, die Grünen wollten Berlin mit einem Regime der Regulierung überziehen.
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Donnerstag, 30. Juni 2011
Donnerstag, 4. November 2010
Henkel für schwarz-grün
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef der Berliner CDU, Frank Henkel, kann sich ein schwarz-grünes Bündnis in der Hauptstadt nach den Landtagswahlen 2011 vorstellen. "Theoretisch bietet Schwarz-Grün Chancen. Mit Schwarz-Grün könnte ein offenerer, transparenterer und bürgernäherer Regierungsstil in Berlin einziehen", sagte Henkel der "Rheinischen Post". Henkel sieht die Grünen-Politikerin Renate Künast, die am Freitag offiziell ihre Spitzenkandidatur für Berlin erklären will, als Gegnerin, die ernst genommen werden müsse. "Sie hat rhetorisches Talent. Sie beherrscht in der politischen Auseinandersetzung Florett und Säbel", betonte Henkel. "Das wird ein spannender Wahlkampf. Ich freue mich auf die sportliche Auseinandersetzung mit ihr."
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