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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Randale in der Oranienstraße

Im Anschluss an eines Punkkonzertes im SO 36 ist es in der vergangenen Nacht in Kreuzberg zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei war seit 20 Uhr 45 mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort und hatte kurz nach Mitternacht rund 90 Beamte im Einsatz.
Nach dem Ende eines Konzerts in der Oranienstraße schlugen vermummte Unbekannte kurz vor Mitternacht die Schaufensterscheiben von zwei Autohäusern und eines Restaurants ein. Kurz zuvor waren Zivilpolizisten in ihrem Fahrzeug von abströmenden Konzertbesuchern mit Eisklumpen beworfen worden. Auch die Windschutz- und Seitenscheibe eines in der Oranienstraße geparkten „Nissan“ wurde mit einem Pflasterstein eingeschlagen. Aus einer etwa 100-köpfigen Gruppe in der Oranienstraße schleuderten mehrere Personen Flaschen und Steine gegen Polizisten einer Einsatzhundertschaft, beschädigten deren Einsatzfahrzeuge und versperrten mit Gegenständen die Fahrbahn der Oranienstraße.
Ein in der Mariannenstraße gelegenes Autohaus wurde an der Schaufensterfront durch Steinbewurf stark beschädigt, der gläserne Eingangsbereich mit einem Verkehrsschild zerstört und ein pyrotechnischer Gegenstand in die Verkaufsräume geschleudert, wodurch im Inneren Sachschaden durch Verrußung entstand. In der Skalitzer Straße zerstörten Unbekannte eine Scheibe des dortigen Autohauses. Die Randalierer beschädigten zudem den Geldautomaten eines Bankhauses in der Oranienstraße.
Gegen 1 Uhr 15 schlug in der Mariannenstraße ein Glasgeschoss in das hinter einem Polizeibeamten der Einsatzhundertschaft der Direktion 4 stehende Polizeifahrzeug. Als er sich duckte, durchschlug ein zweites Geschoss die Seitenscheibe des Wagens. Im Fahrzeug fanden die Beamten danach einen gläsernen Gegenstand, der sichergestellt wurde.
Gegen 1 Uhr 45 hatten sich schließlich die letzten noch anwesenden Personen aus dem Bereich um die Oranien-, die Mariannenstraße und den Heinrichplatz entfernt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung übernommen.

Freitag, 19. März 2010

Worldmusic im SO36



TERRABEATS ist Worldmusic. TERRABEATS ist enstanden aus der Idee eine Party zu machen, auf der die verschiedensten Stile der Worldmusic zu hören sind. Es sollte eine Party sein, auf der unserer Meinung nach ein guter Sound in einem guten Mix zu hören ist. Und es war unsere Absicht auch den DJ’s, Künstlern und Bands eine Plattform zu geben, die wir gut finden. Oft sind es dabei DJ’s, Künstler und Bands gewesen, die weniger bekannt waren, aber die für uns und das Publikum eine Entdeckung waren.

Date: 20.03.2010 – Saturday
Doors Open: 23:00h
DJs: Pepe Vargas & Zigan Aldi

Freitag, 12. März 2010

Tito im SO 36

13.03.10 21:00 Uhr,
TEXMEXROCK - Ein einziger Film hat ausgereicht, um Tito und seinem Spinnen-Gefolge ein bescheidenes, aber stetes Einkommen zu sichern. Als Hausband im Titty Twister Club sorgte er dafür, dass der Sound von "From Dusk Till Dawn" so dreckig rockig klang und dabei so sehr nach Mexiko. Vor dem Film wie nach dem Film war und ist Tito auf Achse. Fünf Alben hat er aufgenommen, allesamt mit Rockmusik, die den Dunstkreis des Titty Twister nicht verlässt. Längst gibt es eine Fanbase, die wegen der Musik kommt und weniger wegen des verblassenden Filmruhms. Tickets 18 Euro.

Kreuzberg
SO 36
Oranienstr. 190
10999 Berlin

Samstag, 20. Februar 2010

Schlafen könnt ihr woanders

Wer ein Wohnhaus neben einem Musikclub errichtet und sich selbst nicht um den Schallschutz kümmert, kann die Lärmvermeidung nicht allein den Clubbetreibern aufbürden. Mit einem entsprechenden Beschluss hat das Berliner Verwaltungsgericht jetzt zugunsten des seit 1952 bestehenden Knaack-Clubs an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg entschieden. Zur Rücksichtnahme sei „nicht nur derjenige verpflichtet, der die Emissionen verursache“. Der Neubau neben dem Club sei „als rücksichtslos anzusehen“, befand die 13. Kammer des Gerichts und erklärte die Wohnnutzung vorerst für unzulässig.



Stadtrat Kirchner findet, die Architekten des Wohnhauses seien „ignorant“ vorgegangen und hätten „nicht berücksichtigt, wo sie bauen“. Er betont allerdings, dies sei seine „persönliche Meinung“ und nicht die offizielle Haltung des Bezirks. Er freue sich, dass der Knaack-Club nun wahrscheinlich doch an seinem Standort bleiben könne. Denn Geschäftsführer Matthias Harnoß hatte wegen der Lärmschutzauflagen, die zu einem eingeschränkten Konzertbetrieb und sinkenden Besucherzahlen führten, bereits einen Umzug erwogen. Auch andere Clubs wie das SO 36 an der Oranienstraße in Kreuzberg haben wegen des Lärms Ärger mit Nachbarn. Am SO 36 soll deshalb eine Schallschutzwand gebaut werden. Allerdings wohnt der dortige Beschwerdeführer nicht in einem Neubau, insofern dürfte die Rechtslage anders sein.

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