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Freitag, 2. April 2010

Karfreitagsprozession durch Mitte

Der Beginn vor dem Berliner Dom



Einige hundert Gläubige beteiligten sich an der Prozession, die an folgenden Stationen Halt machte:

Berliner Dom, St. Marien,Ruine der Petrikirche,Friedrichswerdersche Kirche,Französiche Friedrichstadtkirche,St.Hedwigskathedrale

Den Stationen waren neben der Passionsgeschichte der Bibel Erinnerungen an Vertreibung, Krieg, Verfolgung und Bücherverbrennung zugeordnet.


Der Zug durch das Nikolaiviertel

Donnerstag, 1. April 2010

Sachmittel für ehrenamtliche Arbeit

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Sachmittel in Höhe von 45.000 Euro für die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Möchten Sie gemeinsam mit Ihren Nachbarn die Grünanlage vor Ihrem Haus attraktiver gestalten, möchten Sie als Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern oder deren Lehrern die Kita, die Schule oder das unmittelbare Umfeld verschönern oder wollen Jugendliche Ihre Jugendfreizeiteinrichtung renovieren und befindet sich das Gebäude oder die Fläche nicht in einem Quartiersmanagementgebiet?

Ab sofort können für solche und ähnliche Projekte Sachkosten mittels Vordruck beantragt werden.
berlin.de

April, April

In Kreuzberg sollen Straßennamen künftig zusätzlich in türkischer Sprache ausgeschildert werden.

Liebe Leser, diese Meldung ist ein Aprilscherz! Viele von Ihnen haben es gemerkt und auch entsprechend kommentiert. Diese Kommentare schalten wir erst jetzt frei, weil wir den Scherz nicht vorzeitig auflösen wollten. Alle anderen Leser bitten wir um Verständnis. Tagesspiegel

Neuköllner-Modell auch kreuzbergtauglich

Das sogenannte „Neuköllner Modell“ zur schnellen Ahndung „kleinerer“ Delikte jugendlicher Straftäter wird ab Juni 2010 auf alle Berliner Bezirke ausgeweitet. Hierauf verständigten sich Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe und Jugendrichterinnen und -richter auf Initiative des Amtsgerichts Tiergarten. Das Projekt startete im Juli 2008 für den Bereich der Polizeidirektion 5 und wurde im September 2009 und Januar 2010 auf die Polizeidirektionen 6 und 1 ausgedehnt.

Ziel des Modells ist eine möglichst rasche Gerichtsverhandlung als staatliche Reaktion auf Straftaten solcher Jugendlicher, die von einer kriminellen Entwicklung bedroht erscheinen und Straftaten begehen, für deren Ahndung maximal ein Dauerarrest von vier Wochen in Betracht kommt. Die Gerichtsverhandlung soll bereits innerhalb von rund drei bis fünf Wochen nach der Tat stattfinden. Ermöglicht wird dies durch eine frühzeitige Kontaktaufnahme der Verfahrensbeteiligten, also Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe und Jugendrichterinnen und -richter. Das Modell ist einer von vielen „Bausteinen“ des Gesamtkonzeptes zur Bekämpfung der Jugendkriminalität in Berlin - eine Übersicht enthält der im Oktober 2008 bekanntgemachte 1. Bericht der Berliner Strafverfolgungsbehörden - und dient der Beschleunigung des vereinfachten Jugendverfahrens (§§ 76 ff des Jugendgerichtsgesetzes).

Das Konzept findet daher keine Anwendung auf jugendliche „Intensiv- und/oder Schwellentäter“, bei deren schwerwiegenderen Straftaten regelmäßig strengere Konsequenzen, beispielsweise die Jugendstrafe, zu erwarten sind.

Im Vorfeld der geplanten Erweiterung werden zunächst Schulungen der polizeilichen Jugendsachbearbeiter erfolgen, um sie in die Lage zu versetzen, die für das Verfahren geeigneten Fälle festzustellen. Dabei kann auf die Erfahrungen und die Unterstützung der Mitglieder aller Berufsgruppen der Bezirke im Bereich der Polizeidirektionen 1, 5 und 6 zurückgegriffen werden.

Justizsenatorin Gisela von der Aue, Polizeipräsident Dieter Glietsch und Generalstaatsanwalt Ralf Rother haben die Ausweitung des Konzeptes ausdrücklich begrüßt und die zeitnahe Umsetzung veranlasst.

Justizsenatorin Gisela von der Aue stellt zufrieden fest: „ Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte haben die Notwendigkeit der intensiven Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität erkannt und bauen sie sachgerecht aus. Dazu gehört auch die Ausdehnung des Projektes des beschleunigten vereinfachten Jugendverfahrens auf alle Berliner Bezirke.“

Treffpunkt Schinkel-Denkmal

Die Künstlergruppe Community Impulse Initiative lädt Familien mit Kindern am kommenden Sonntag zur Eiersuche in den Viktoriapark ein. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Schinkel-Denkmal auf dem Kreuzberg. Mitglieder der Initiative werden bis dahin 1500 Bio- und Schokoladeneier versteckt haben, die vom LPG-Markt gespendet worden sind. Die Teilnehmer sollen bemalte Eier mitbringen, von denen die schönsten prämiert werden.
community-impulse

Brunnensaison eröffnet

Die Brunnensaison 2010 beginnt am Donnerstag, den 01.04.2010 (Gründonnerstag) und endet am 17.10.2010. Die Betriebszeiten sind von 9.00 – 20.00 Uhr täglich.

In diesem Jahr werden folgende Brunnen in Betrieb genommen:
Wasserfall Viktoriapark
Wolfsschlucht, Viktoriapark,
Chamissoplatz,
Mariannenplatz,
Oranienplatz,
Schmuckgarten im Görlitzer Park und
Bachlauf im Görlitzer Park.

Aus arbeitstechnischen Gründen und bedingt durch die lange Winterperiode werden am 01.04. nur der Märchenbrunnen, der Bachlauf und die kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain, der Brunnen Strausberger Platz und der Wasserfall im Viktoriapark angestellt.
Die verbliebenden Brunnen werden nacheinander bis spätestens 16.04.2010 in Betrieb genommen.

Haçtepe-Friedrichshain

Maria Böhmer, die Integrationsbeauftragte, hat von der Türkeireise mit der Kanzlerin eine bislang noch nicht bekannte Vereinbarung mitgebracht, die sie „einen kleinen EU-Beitritt“ nennt. Berlin-Kreuzberg und der Istanbuler Stadtteil Üsküdar sollen zu deutsch-türkischen Modellregionen entwickelt werden. Erster Schritt auf diesem Weg: Wichtige Straßen der beiden Stadtteile werden zweisprachig benannt.
Franz Schulz (Grüne), der Bezirksbürgermeister von Kreuzberg-Friedrichshain, begrüßte den Vorschlag als „bedeutsamen Schritt zur Integration“, warnte aber davor, damit andere Migrantengruppen, beispielsweise Araber, auszugrenzen. „Dennoch, wo sonst? Ich freue mich auf Haçtepe-Friedrichshain!“

Im Klartext hieße das: Es wird überlegt, ob das Kottbusser Tor beispielsweise ohne große Übersetzungsmühen künftig gleichwertig „Kottbuss kapasa“ heißen kann und die Schönleinstraße beispielsweise „Schönlein sokaza“. Zur kompletten Übertragung eignen sich etwa die Bergmannstraße („madenci sokaza“), die Sackgasse („çikmaz sokak“) oder der Südstern („nisan eakasa“).
In ersten Stellungnahmen zeichnet sich ab, dass eine Kontroverse kaum zu vermeiden sein wird. Der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele erklärte: „Mittelfristig ist die Frage nicht mehr, ob sich die doppelten Schilder durchsetzen, sondern wann dies geschieht.“ Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky (SPD) warnt dagegen seinen Kollegen Schulz: „Das nenne ich einen weiteren Schritt zur Parallelgesellschaft.“
Tagesspiegel

Merkwürdig, dass es offenbar nicht geplant ist, die Bevölkerung des Bezirks zu diesem Vorhaben zu befragen. Machen wir eben diese Umfrage. Siehe seitlich oder unten.

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