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Samstag, 3. März 2012

Buschkowsky zur Integrationsstudie

Heckmann: Aber andererseits, Herr Buschkowsky, ist es so, wenn ich da einhaken darf: Wenn es heißt, ein Viertel der Muslime sind nicht integrationsbereit, heißt das auf der anderen Seite, dass drei Viertel integrationsbereit sind. Buschkowsky: Ja, natürlich! Die Mehrheit ist das nicht. Es sind auch nicht die taffen jungen Leute, die Sie kennen, die ich kenne, die aufs Gymnasium gehen, die an der Universität sind, die ihren Beruf erlernen und die nach Wohlstand und Aufstieg streben. Die sind das nicht. Es sind schon die, die einfach die Eingangstür nicht gefunden haben, und das ist das Problem. Wir haben ja inzwischen Wissenschaftler, die ja nicht mehr von Parallelgesellschaften sprechen, sondern die von Gesellschaften sprechen, die auseinanderstreben, also noch nicht mal parallel nebeneinander herleben. Also wir haben einen Teil, es ist eine Minderheit, das ist überhaupt gar keine Frage. Wir haben einen Teil, der sich zunehmend von dieser Gesellschaft, von diesem Staat entfernt und sagt, das ist nicht meine Welt, und da kann man nur sagen, na gut, dann lass sie doch, oder man kann sagen, wir verlieren junge Leute, das brauchen wir nicht und wir müssen uns um diese jungen Menschen kümmern, insbesondere die aus den Familien, wo Mitteleuropa im Kopf sehr weit ist. dradio.de

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