Die Polizei Berlin rät eindringlich, die zugefrorenen Gewässer im Stadtgebiet nicht zu betreten. Durch den starken Frost der vergangenen Tage hat sich auf den Gewässern eine dünne Eisschicht gebildet. Diese ist jedoch nicht tragfähig! Die Wasserschutzpolizei Berlin warnt eindringlich vor dem Betreten dieser Eisflächen.
Die Eisstärken auf den einzelnen Gewässern können sehr unterschiedlich sein. Strömungsverhältnisse, Zu- oder Abläufe eines Sees, Sonneneinstrahlung, Beschaffenheit und Dichte des Eises spielen hierbei eine Rolle. Durch die dünne Schneedecke oder Raureif auf dem Eis sind gefährliche Stellen nicht zu erkennen. Aus diesen Gründen gibt die Wasserschutzpolizei niemals eine Eisfläche zum allgemeinen Betreten frei. Wenn Sie also eine Fläche betreten, dann tun Sie dies stets auf eigene Gefahr!
Dienstag, 31. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
Kälte stoppt Demo
Es war eine Demo gegen "Polizeigewalt" und gegen zwei Kongresse von Sicherheitsbehörden und Rüstungsbranche in Berlin - und sie nahm einen überraschenden Verlauf.
Nahe dem Hermannplatz versuchten dann Demonstranten, Barrikaden zu errichten - das gelang aber nicht. Statt, wie geplant, zum Polizeipräsidium Richtung Platz der Luftbrücke weiterzuziehen, entschlossen sich etliche Teilnehmer in der Reuterstraße dann, Richtung Kreuzberg, zum Kottbusser Tor, abzubiegen.
Nach Auskunft von Beobachtern entschlossen sich etliche Teilnehmer wegen des einsetzenden Schneefalls und der Kälte die Demo zu verlassen. Andere zogen weiter bis zum Spreewaldplatz. Laut Polizei gab es am späten Nachmittag einige Festnahmen.
Tagesspiegel
Nahe dem Hermannplatz versuchten dann Demonstranten, Barrikaden zu errichten - das gelang aber nicht. Statt, wie geplant, zum Polizeipräsidium Richtung Platz der Luftbrücke weiterzuziehen, entschlossen sich etliche Teilnehmer in der Reuterstraße dann, Richtung Kreuzberg, zum Kottbusser Tor, abzubiegen.
Nach Auskunft von Beobachtern entschlossen sich etliche Teilnehmer wegen des einsetzenden Schneefalls und der Kälte die Demo zu verlassen. Andere zogen weiter bis zum Spreewaldplatz. Laut Polizei gab es am späten Nachmittag einige Festnahmen.
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Freitag, 27. Januar 2012
Ausstellung "ortsgespräche" eröffnet
Am Samstag, 28. Januar 2012 wird im Rahmen der Langen Nacht der Museen um 19:00 Uhr die Ausstellung "ortsgespräche" eröffnet. Sie macht die Bedeutung von Migration für die Stadtgeschichte Berlins sichtbar. Gleichzeitig erzählt sie Migrationsgeschichte als selbstverständlichen Bestandteil der Stadtgeschichte.
Städte sind immer von Migration geprägt: von Menschen, die einwandern, auswandern, die Schutz, Arbeit oder ein neues Leben suchen, die sich niederlassen, die pendeln oder vorübergehend bleiben ¬ freiwillig, aus der Not heraus oder unter Zwang. Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind ohne Migration nicht denkbar.
Die Geschichte von Friedrichshain-Kreuzberg wird in der Ausstellung am Beispiel von markanten Orten in beiden Ortsteilen dargestellt, darunter der Görlitzer Park, das Urban Krankenhaus, die Samariterkirche und die Karl-Marx-Allee. Diese Orte erzählen vom Ankommen und Aneignen, von Ausgrenzung und Vereinnahmung, von politischen und sozialen Auseinandersetzungen, von Arbeit und Freizeit. Die Erinnerungen an die Geschichte dieser Orte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die in der Stadt leben. Ihre Erinnerungen können sich ergänzen oder widersprechen. Die Ausstellung ortsgespräche versucht, dieser Vielstimmigkeit gerecht zu werden.
Zur Vorbereitung der Ausstellung fanden in den vergangenen beiden Jahren mehrere Workshops mit sozial, politisch und kulturell engagierten KreuzbergerInnen und FriedrichshainerInnen statt. Ein in diesem Kontext entstandener Beirat begleitete das Projekt.
Die BesucherInnen sind eingeladen, eigene Ortsgeschichten beizutragen. Wir freuen uns auf neue Ortsgespräche!
kreuzbermuseum
Städte sind immer von Migration geprägt: von Menschen, die einwandern, auswandern, die Schutz, Arbeit oder ein neues Leben suchen, die sich niederlassen, die pendeln oder vorübergehend bleiben ¬ freiwillig, aus der Not heraus oder unter Zwang. Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind ohne Migration nicht denkbar.
Die Geschichte von Friedrichshain-Kreuzberg wird in der Ausstellung am Beispiel von markanten Orten in beiden Ortsteilen dargestellt, darunter der Görlitzer Park, das Urban Krankenhaus, die Samariterkirche und die Karl-Marx-Allee. Diese Orte erzählen vom Ankommen und Aneignen, von Ausgrenzung und Vereinnahmung, von politischen und sozialen Auseinandersetzungen, von Arbeit und Freizeit. Die Erinnerungen an die Geschichte dieser Orte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die in der Stadt leben. Ihre Erinnerungen können sich ergänzen oder widersprechen. Die Ausstellung ortsgespräche versucht, dieser Vielstimmigkeit gerecht zu werden.
Zur Vorbereitung der Ausstellung fanden in den vergangenen beiden Jahren mehrere Workshops mit sozial, politisch und kulturell engagierten KreuzbergerInnen und FriedrichshainerInnen statt. Ein in diesem Kontext entstandener Beirat begleitete das Projekt.
Die BesucherInnen sind eingeladen, eigene Ortsgeschichten beizutragen. Wir freuen uns auf neue Ortsgespräche!
kreuzbermuseum
Bürgerplattform in Neukölln
Berlins dritte Bürgerplattform wurde gegründet. Rund 30 Gruppen sind beteiligt, auch von Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Darunter sind auch Islamisten.
1044 Neuköllner sind gekommen. In Strategie- und Aktionsteams wollen sie die Probleme des Bezirks lösen, indem sie gezielt Gesprächspartner in Politik und Verwaltung suchen – mit einer großen Gruppe im Rücken. Das Konzept stammt aus den USA und heißt auch „Community Organizing“.
„Unter den muslimischen Organisationen, die teilnehmen, sind mehrere, die einen Verdachtsstatus haben. Wir sind nicht naiv, aber auch nicht ängstlich“, sagt Gunther Jancke vom Deutschen Institut für Community Organizing der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin. Es gibt durch die Zusammenarbeit nichts zu verlieren, aber wir könnten Menschen, die frustriert sind über mangelnde Mitsprache, in die Mitte der Gesellschaft holen.“ Das von Leo Penta gegründete Institut begleitet die neue Plattform.
tagesspiegel.de
bea-neukölln
organizing-berlin
1044 Neuköllner sind gekommen. In Strategie- und Aktionsteams wollen sie die Probleme des Bezirks lösen, indem sie gezielt Gesprächspartner in Politik und Verwaltung suchen – mit einer großen Gruppe im Rücken. Das Konzept stammt aus den USA und heißt auch „Community Organizing“.
„Unter den muslimischen Organisationen, die teilnehmen, sind mehrere, die einen Verdachtsstatus haben. Wir sind nicht naiv, aber auch nicht ängstlich“, sagt Gunther Jancke vom Deutschen Institut für Community Organizing der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin. Es gibt durch die Zusammenarbeit nichts zu verlieren, aber wir könnten Menschen, die frustriert sind über mangelnde Mitsprache, in die Mitte der Gesellschaft holen.“ Das von Leo Penta gegründete Institut begleitet die neue Plattform.
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Donnerstag, 26. Januar 2012
Wieder Razzia im Görli
Beamte der 12. Einsatzhundertschaft kontrollierten in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden den Görlitzer Park in Kreuzberg. Zwischen 15 und 21 Uhr überprüften die Polizisten, die von Rauschgiftspürhunden unterstützt wurden, insgesamt 16 Personen. Dabei stellten sie 75 Szenekugeln mit Drogen sowie zwei verbotene Einhandmesser sicher und leiteten 17 Ermittlungsverfahren, überwiegend wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein. Ein 25-jähriger Drogenhändler wurde nach den polizeilichen Maßnahmen der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses, ein weiterer Verkäufer im Alter von 32 Jahren der Kriminalpolizei überstellt. Die weiteren Überprüften konnten nach der Personalienfeststellung ihren Weg fortsetzen.
Mittwoch, 25. Januar 2012
Bestellschwindel
Weltweit werden pro Tag rund 170 Millionen E-Mails verschickt. Darunter sind unzählige scheinbar verlockende Jobangebote, die man auch in Internetforen und Online-Jobbörsen findet. Gesucht werden z. B. „Paketmaschinenbediener“ oder „Postdienstbetriebsleiter“. Spezielle Voraussetzungen sind regelmäßig nicht erforderlich, dafür werden ein ordentliches Grundgehalt und Provisionen versprochen. Der Kontakt zu den Anbietern ist meist nur per E-Mail möglich. Auf dem elektronischen Weg kommen dann auch seriös aussehende Arbeitsverträge mit genauen Anweisungen, was zu tun ist. Sollte der Jobsuchende dennoch den telefonischen Kontakt suchen, so werden eventuelle Zweifel von speziell geschulten Mitarbeitern zerstreut.
Das LKA Berlin warnt vor solchen Angeboten. Auch in Berlin ist mittlerweile eine Vielzahl von Personen betroffen, die der Traum vom guten Job nicht nur in die Schuldenfalle trieb, sondern auch zu Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum Warenkreditbetrug, dem sog. „Bestellschwindel“ führte.
Gesucht werden gutgläubige Menschen, die bereit sind, ihre Anschrift als Lieferadresse Betrügern zur Verfügung zu stellen. Sie sollen Pakete annehmen, umpacken und weiter versenden, vor allem in das osteuropäische Ausland, um das Entdeckungsrisiko der eigentlichen Täter zu minimieren. Statt der versprochenen Entlohnung erhalten die Angeworbenen unzählige Mahnbescheide. Denn die meist hochwertigen Warenbestellungen sind nicht bezahlt worden, und der Versandhandel hält sich mit seinen Forderungen an den Lieferadressaten.
Werden außerdem noch Inkassofirmen beauftragt, kommen leicht fünfstellige Beträge zusammen, auf denen die Helfer sitzen bleiben.
Das LKA Berlin warnt vor solchen Angeboten. Auch in Berlin ist mittlerweile eine Vielzahl von Personen betroffen, die der Traum vom guten Job nicht nur in die Schuldenfalle trieb, sondern auch zu Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum Warenkreditbetrug, dem sog. „Bestellschwindel“ führte.
Gesucht werden gutgläubige Menschen, die bereit sind, ihre Anschrift als Lieferadresse Betrügern zur Verfügung zu stellen. Sie sollen Pakete annehmen, umpacken und weiter versenden, vor allem in das osteuropäische Ausland, um das Entdeckungsrisiko der eigentlichen Täter zu minimieren. Statt der versprochenen Entlohnung erhalten die Angeworbenen unzählige Mahnbescheide. Denn die meist hochwertigen Warenbestellungen sind nicht bezahlt worden, und der Versandhandel hält sich mit seinen Forderungen an den Lieferadressaten.
Werden außerdem noch Inkassofirmen beauftragt, kommen leicht fünfstellige Beträge zusammen, auf denen die Helfer sitzen bleiben.
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Unterdurchschnittlich
Laut Unicef wird ein Viertel der Berliner Kinder bei Eltern ohne Job groß. Die Unicef fordert eine bessere Unterstützung von Alleinerziehenden.
Auch bei der direkten Befragung lagen die Berliner Kinder unter dem durchschnittlichen Deutschlandwert. Der Unicef-Vorsitzende Heraeus appellierte, Berlin müsse kinderfreundlicher werden, es gebe zu viele Rechtsstreits wegen Kinderlärms. Bertram forderte eine bessere finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende und gab eine Erkenntnis zum Nachdenken auf den Weg: „Je weniger Freunde Kinder haben, desto schlechter sind ihre Noten.“
Auch bei der direkten Befragung lagen die Berliner Kinder unter dem durchschnittlichen Deutschlandwert. Der Unicef-Vorsitzende Heraeus appellierte, Berlin müsse kinderfreundlicher werden, es gebe zu viele Rechtsstreits wegen Kinderlärms. Bertram forderte eine bessere finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende und gab eine Erkenntnis zum Nachdenken auf den Weg: „Je weniger Freunde Kinder haben, desto schlechter sind ihre Noten.“
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