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Freitag, 27. Januar 2012

Ausstellung "ortsgespräche" eröffnet

Am Samstag, 28. Januar 2012 wird im Rahmen der Langen Nacht der Museen um 19:00 Uhr die Ausstellung "ortsgespräche" eröffnet. Sie macht die Bedeutung von Migration für die Stadtgeschichte Berlins sichtbar. Gleichzeitig erzählt sie Migrationsgeschichte als selbstverständlichen Bestandteil der Stadtgeschichte.

Städte sind immer von Migration geprägt: von Menschen, die einwandern, auswandern, die Schutz, Arbeit oder ein neues Leben suchen, die sich niederlassen, die pendeln oder vorübergehend bleiben ¬ freiwillig, aus der Not heraus oder unter Zwang. Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind ohne Migration nicht denkbar.

Die Geschichte von Friedrichshain-Kreuzberg wird in der Ausstellung am Beispiel von markanten Orten in beiden Ortsteilen dargestellt, darunter der Görlitzer Park, das Urban Krankenhaus, die Samariterkirche und die Karl-Marx-Allee. Diese Orte erzählen vom Ankommen und Aneignen, von Ausgrenzung und Vereinnahmung, von politischen und sozialen Auseinandersetzungen, von Arbeit und Freizeit. Die Erinnerungen an die Geschichte dieser Orte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die in der Stadt leben. Ihre Erinnerungen können sich ergänzen oder widersprechen. Die Ausstellung ortsgespräche versucht, dieser Vielstimmigkeit gerecht zu werden.

Zur Vorbereitung der Ausstellung fanden in den vergangenen beiden Jahren mehrere Workshops mit sozial, politisch und kulturell engagierten KreuzbergerInnen und FriedrichshainerInnen statt. Ein in diesem Kontext entstandener Beirat begleitete das Projekt.

Die BesucherInnen sind eingeladen, eigene Ortsgeschichten beizutragen. Wir freuen uns auf neue Ortsgespräche!
kreuzbermuseum

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